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Das fmg

"To raise concerns of music and gender is to raise concerns having to do with the socially grounded affect of music: the ability of all music to speak powerfully, directly, and in different ways to the concrete and contradictory realities of those whose specific biographies are symptomatic of different and particular social locations."

(John Shepherd, Difference and Power in Music, in: Musicology and difference: gender and sexuality in music scholarship, hg. v. Ruth A. Solie, Berkeley, Los Angeles, London: University of California Press 1995 [1993], 46-65, 65)


Willkommen!

Das Forschungszentrum Musik und Gender (fmg) wurde am 3. November 2006 eröffnet und bietet als wissenschaftliches Forum die Möglichkeit, neue und ungewohnte Blicke auf Musikkulturen in Geschichte und Gegenwart zu erproben. Neben (und mit) der Erschließung von Leben und Werk bislang zu Unrecht vernachlässigter Komponistinnen und Interpretinnen rücken dabei zwangsläufig gesamtkulturelle und gesellschaftlich-soziale Prozesse in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: So gilt es, die wissenschaftliche Durchdringung der engen Verzahnung von musikalischer Produktion, Rezeption, Interpretation und sozio-kulturellen Bedingungen methodisch zu reflektieren - und dies, ohne das bewährte Handwerkszeug der Musikwissenschaft ad acta zu legen. Das fmg stellt hierfür Kapazitäten und Vernetzungsmöglichkeiten bereit.
Grundlage des fmg ist eine Rahmenvereinbarung zwischen der HMTH und der Mariann Steegmann Stiftung zur Förderung von Frauen in Kunst und Musik. Gegenstand dieser Vereinbarung ist die Errichtung und Unterhaltung eines von der Stiftung durch Drittmittel geförderten Zentrums der HMTH in Räumlichkeiten der HMTH.


Aufgaben

Das fmg hat die Aufgabe, die Gender-Forschung im Fach Musikwissenschaft zu fördern. Als langjährig wissenschaftsorientierte Musikhochschule bestehen an der HMTH gute Voraussetzungen für die Etablierung eines Forschungs-, Kompetenz-, Vernetzungs- und Fortbildungszentrums mit Anbindung an die künstlerische Praxis. Die hohe künstlerische Qualität der HMTH bietet zudem die Voraussetzung, wissenschaftliche Neusichten auf diesem Gebiet in der künstlerischen Praxis zu erproben und nachhaltig in die kulturelle Tradition einzubringen.
Der Stiftung liegt an der Unterstützung musikwissenschaftlicher und künstlerischer Aktivitäten, insbesondere durch Eröffnung und Vertiefung wissenschaftlicher Beziehungen im Universitäts- und Hochschulbereich, durch den Austausch von Forschungs- und Arbeitsmitteln und durch die Zusammenarbeit bei geeigneten Vorhaben.

Ziele

  • Aufbau und Unterhaltung einer umfassenden Fach- und Medienbibliothek zur musikwissenschaftlichen Frauen- und Geschlechterforschung
  • Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch die Vergabe von Stipendien, Förderung von Dissertationen, Betreuung von Qualifikations- und sonstigen Arbeiten sowie Einrichtung eines überregionalen DoktorandInnen-Kolloquiums
  • Initiierung und Förderung besonderer Forschungsvorhaben im Bereich der musikwissenschaftlichen Geschlechterforschung
  • Förderung des wissenschaftlichen Austausches
  • Förderung und Finanzierung von Tagungen, Hochschulaustauschprojekten (mit studentischer Beteiligung) und sonstigen künstlerisch-wissenschaftlichen Veranstaltungen
  • Fort- und Weiterbildung sowie Austausch und Vermittlung professioneller Lehrleistung auf dem Gebiet musikwissenschaftlicher Gender Studies sowie Clusterbildung in der musikwissenschaftlichen Genderforschung im nordwestdeutschen Raum
  • Förderung von innovativer Lehre auf dem Gebiet der Genderforschung in der Musikwissenschaft
  • Förderung von Publikationen im Bereich der musikwissenschaftlichen Genderforschung durch Druckkostenzuschüsse

Kontakt

Forschungszentrum Musik und Gender
Hindenburgstr. 2-4
30175 Hannover

Leitung

Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann
Tel.: +49 (0)511 3100-7333
Fax: +49 (0)511 3100-7330
E-Mail: Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann

Ansprechpartnerin

Dr. Nina Noeske
Tel.: +49 (0)511 3100-7336
Fax: +49 (0)511 3100-7330

E-Mail: Dr. Nina Noeske

Öffnungszeiten

Mo-Fr: 10-14 Uhr
in den Semesterferien: n. V.

Wir sind dankbar für...

...Hinweise, Ideen, Ergänzungs- und Verbesserungsvorschläge (bitte per Mail ans fmg)!

Zuletzt bearbeitet: 09.12.2009Zum SeitenanfangZum Seitenanfang
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